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	<title>Frauenbewegung - Versionsgeschichte</title>
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		<id>http://wiki.kommunistische.org/index.php?title=Frauenbewegung&amp;diff=6986&amp;oldid=prev</id>
		<title>Albrecht: /* Historische Vorläufer der Diskussion */</title>
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		<author><name>Albrecht</name></author>
		
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		<id>http://wiki.kommunistische.org/index.php?title=Frauenbewegung&amp;diff=6985&amp;oldid=prev</id>
		<title>Albrecht: /* Aktuelle Organisationsformen der Frauenbewegung: Leitlinien für die Massenarbeit unter den Frauen versus eigenständige Frauenstrukturen innerhalb der Organisation */</title>
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		<author><name>Albrecht</name></author>
		
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		<title>Albrecht: /* Theoretische Positionen: Kampf gegen den Kapitalismus als Notwendigkeit für die Befreiung der Frau versus Feminismus als klassenneutrale Reformbewegung */</title>
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		<updated>2020-01-15T12:30:04Z</updated>

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		<author><name>Albrecht</name></author>
		
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		<id>http://wiki.kommunistische.org/index.php?title=Frauenbewegung&amp;diff=6612&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tas: /* Theoretische Positionen: Kampf gegen den Kapitalismus als Notwendigkeit für die Befreiung der Frau versus Feminismus als klassenneutrale Reformbewegung */</title>
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		<updated>2019-10-31T14:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Theoretische Positionen: Kampf gegen den Kapitalismus als Notwendigkeit für die Befreiung der Frau versus Feminismus als klassenneutrale Reformbewegung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Tas</name></author>
		
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		<title>Tas: /* Die KPD und die Organisierung der Frauen */</title>
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		<updated>2019-10-31T11:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die KPD und die Organisierung der Frauen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem 11. Parteitag der KPD im Jahr 1927 wurde die Arbeit in den Frauenmassen noch genauer bestimmt und an den Leitlinien der Bolschewisierung der KPD ausgerichtet. Die Resolution hält fest, dass die Arbeit bisher nicht so erfolgreich verlaufen ist wie gewünscht und mehr Aufmerksamkeit verdient. Besonders betont wird die ökonomische Bedeutung der Frauen, die für die Kapitalisten ein Ersatzheer darstellen und immer wieder als Spaltungsinstrument eingesetzt werden (aufgrund des geringeren Lohnes). Die Resolution legt fest, dass alle Parteiorgane für das Thema der Frauenarbeit verantwortlich sind. Dafür wird in jedem Organ&amp;#160; eine Frauenabteilung eingerichtet (z.B. im ZK, in der Bezirksleitung, in der Stadtteilleitung, in den Betriebszellen etc.) Diese Abteilungen sind dafür zuständig, die Arbeit der einzelnen Organe auf die Frauenarbeit hin zu überprüfen. Sondervereinigungen von Frauen innerhalb der Partei werden abgelehnt, in der Massenarbeit erscheinen sie jedoch sinnvoll, um an der besonderen Lage der Frauen anzuknüpfen. Als wichtigstes Gremium hierbei sollen die Frauendelegiertenversammlungen dienen, bei denen gewählte Frauen aus den Stadtteilen, Betriebe, Erwerbslosenzellen zusammenkommen und über ihre gemeinsame Lage beraten und Bildung von Frauen organisieren. Ziele der Frauenarbeit sind u.a. Einbeziehen in die alltägliche Arbeit in der Partei und im Betrieb, Mobilisierung der erwerbslosen Frauen, Beteiligung am Kampf gegen den Imperialismus. Die KPD stellt die Forderung an die Parteimitglieder in ihrer Arbeit stets als Vorbild und überzeugenste Kraft aufzutreten, um so Einfluss auf die Frauenmassen auszuüben. Auch wenn die Arbeit unter den Frauen Rücksicht auf die besonderen Ausgangsbedingungen nehmen soll, wird immer wieder betont, dass sie ein Teil der allgemeinen Arbeit im Proletariat ist. Dies wurde auch so in den ''Richtlinien für die Arbeit unter den Frauen'' 1925 verfasst:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf dem 11. Parteitag der KPD im Jahr 1927 wurde die Arbeit in den Frauenmassen noch genauer bestimmt und an den Leitlinien der Bolschewisierung der KPD ausgerichtet. Die Resolution hält fest, dass die Arbeit bisher nicht so erfolgreich verlaufen ist wie gewünscht und mehr Aufmerksamkeit verdient. Besonders betont wird die ökonomische Bedeutung der Frauen, die für die Kapitalisten ein Ersatzheer darstellen und immer wieder als Spaltungsinstrument eingesetzt werden (aufgrund des geringeren Lohnes). Die Resolution legt fest, dass alle Parteiorgane für das Thema der Frauenarbeit verantwortlich sind. Dafür wird in jedem Organ&amp;#160; eine Frauenabteilung eingerichtet (z.B. im ZK, in der Bezirksleitung, in der Stadtteilleitung, in den Betriebszellen etc.) Diese Abteilungen sind dafür zuständig, die Arbeit der einzelnen Organe auf die Frauenarbeit hin zu überprüfen. Sondervereinigungen von Frauen innerhalb der Partei werden abgelehnt, in der Massenarbeit erscheinen sie jedoch sinnvoll, um an der besonderen Lage der Frauen anzuknüpfen. Als wichtigstes Gremium hierbei sollen die Frauendelegiertenversammlungen dienen, bei denen gewählte Frauen aus den Stadtteilen, Betriebe, Erwerbslosenzellen zusammenkommen und über ihre gemeinsame Lage beraten und Bildung von Frauen organisieren. Ziele der Frauenarbeit sind u.a. Einbeziehen in die alltägliche Arbeit in der Partei und im Betrieb, Mobilisierung der erwerbslosen Frauen, Beteiligung am Kampf gegen den Imperialismus. Die KPD stellt die Forderung an die Parteimitglieder in ihrer Arbeit stets als Vorbild und überzeugenste Kraft aufzutreten, um so Einfluss auf die Frauenmassen auszuüben. Auch wenn die Arbeit unter den Frauen Rücksicht auf die besonderen Ausgangsbedingungen nehmen soll, wird immer wieder betont, dass sie ein Teil der allgemeinen Arbeit im Proletariat ist. Dies wurde auch so in den ''Richtlinien für die Arbeit unter den Frauen'' 1925 verfasst:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Tas</name></author>
		
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		<id>http://wiki.kommunistische.org/index.php?title=Frauenbewegung&amp;diff=6610&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tas: /* Die KPD und die Organisierung der Frauen */</title>
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		<updated>2019-10-31T11:38:51Z</updated>

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		<author><name>Tas</name></author>
		
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		<title>Tas: /* Die Forderungen und Organisationsformen der bürgerlichen Frauenbewegung */</title>
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Als wichtige Bezugspersonen traten die deutschen Vertreterinnen Auguste Schmidt, Louise Otto, Minna Cauer und Anita Augspurg hervor. Sie gründeten 1865 den ''Allgemeinen Deutschen Frauenverein'' (ADF), der das Ziel der rechtlichen, sozialen und politischen Gleichstellung der Frau hatte. Grundlegendes Ziel der bürgerlichen Frauenbewegung war es immer, Frauen die gleichen Rechte zu ermöglichen wie Männern (d.h. Recht auf Bildung, Wahlrecht etc.). Von diesen Rechten konnten aber v.a. nur die bürgerlichen Frauen mit besserer ökonomischer Situation profitieren. So wurde beispielsweise nicht versucht, die ökonomische Ausbeutung der Arbeiter und Arbeiterinnen in den Fabriken zu bekämpfen. Einige bürgerliche Vertreterinnen sahen zwar die Probleme, griffen diese jedoch nur moralisch auf und leisteten caritative Hilfe. Sie bezogen keinen Klassenstandpunkt für die Arbeiter und Arbeiterinnen, sondern versuchten in erster Linie, die Privilegien der bürgerlichen Männern auch für die bürgerlichen Frauen geltend zu machen. Die bürgerliche Frauenbewegung sonderte sich in manchen Phasen ganz entschieden von der proletarischen Frauenbewegung ab, um mögliche Repressionen zu vermeiden. Das von 1878 bis 1890 wirkende Sozialistengesetz verbot die Zusammenkunft von sozialistischen, sozialdemokratischen und kommunistischen Vereinen. Zur Gründung des Dachverbandes der bürgerlichen Frauenbewegung, dem ''Bundes Deutscher Frauenvereine'' (BDF), wurden die Vertreter und Vertreterinnen der proletarischen Bewegung aus Angst vor Repression nicht eingeladen. Auguste Schmidt erklärte dazu, dass der Bund die Arbeitervereine zwar gerne willkommen heißen würde, jedoch aufgrund unverkennbar politischer Tendenz nicht aufnehmen könne. Doch auch die bürgerliche Frauenbewegung spaltete sich immer mehr auf in ein bürgerlich-konservatives&amp;#160; und ein radikaleres Lager. Dies zeigte sich z.B. an der Frage des Frauenwahlrechts, zu der sich der BDF eher ablehnend verhielt. Während des 1. Weltkrieges unterstützen viele Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegungen den Krieg und organisierten mit dem ''Nationalen Frauendienst'' (NFD) z.B. die Verteilung von Frauen in der Kriegswirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gisela Notz, Feminismus,&amp;#160; S.48-50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die französische Revolution 1789 stellte den Ausgangspunkt für die bürgerlich Frauenbewegung dar. 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Von diesen Rechten konnten aber v.a. nur die bürgerlichen Frauen mit besserer ökonomischer Situation profitieren. So wurde beispielsweise nicht versucht, die ökonomische Ausbeutung der Arbeiter und Arbeiterinnen in den Fabriken zu bekämpfen. Einige bürgerliche Vertreterinnen sahen zwar die Probleme, griffen diese jedoch nur moralisch auf und leisteten caritative Hilfe. Sie bezogen keinen Klassenstandpunkt für die Arbeiter und Arbeiterinnen, sondern versuchten in erster Linie, die Privilegien der bürgerlichen Männern auch für die bürgerlichen Frauen geltend zu machen. Die bürgerliche Frauenbewegung sonderte sich in manchen Phasen ganz entschieden von der proletarischen Frauenbewegung ab, um mögliche Repressionen zu vermeiden. Das von 1878 bis 1890 wirkende Sozialistengesetz verbot die Zusammenkunft von sozialistischen, sozialdemokratischen und kommunistischen Vereinen. Zur Gründung des Dachverbandes der bürgerlichen Frauenbewegung, dem ''Bundes Deutscher Frauenvereine'' (BDF), wurden die Vertreter und Vertreterinnen der proletarischen Bewegung aus Angst vor Repression nicht eingeladen. Auguste Schmidt erklärte dazu, dass der Bund die Arbeitervereine zwar gerne willkommen heißen würde, jedoch aufgrund unverkennbar politischer Tendenz nicht aufnehmen könne. Doch auch die bürgerliche Frauenbewegung spaltete sich immer mehr auf in ein bürgerlich-konservatives&amp;#160; und ein radikaleres Lager. Dies zeigte sich z.B. an der Frage des Frauenwahlrechts, zu der sich der BDF eher ablehnend verhielt. Während des 1. Weltkrieges unterstützen viele Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegungen den Krieg und organisierten mit dem ''Nationalen Frauendienst'' (NFD) z.B. die Verteilung von Frauen in der Kriegswirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gisela Notz, Feminismus,&amp;#160; S.48-50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Tas</name></author>
		
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		<id>http://wiki.kommunistische.org/index.php?title=Frauenbewegung&amp;diff=6598&amp;oldid=prev</id>
		<title>Albrecht: /* Die Forderungen, theoretische Bezugnahmen und Organisationsformen der proletarischen Frauenbewegung */</title>
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		<updated>2019-10-30T18:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Forderungen, theoretische Bezugnahmen und Organisationsformen der proletarischen Frauenbewegung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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In diesen Zusammenhang wurden v.a. von Zetkin wichtige Prinzipien von proletarischer Frauenarbeit aufgestellt, die in der kommunistischen Bewegung diskutiert wurden. Das Ziel war der Aufbau einer starken und revolutionären Frauenbewegung zur Durchsetzung und Aufbau der sozialistischen Gesellschaft. Dies liegt in der Annahme begründet, dass die vollkommene Befreiung der Frau nur durch den Sturz des Kapitalismus und den Aufbau des Kommunismus möglich sei. Ursache der Frauenunterdrückung liege im Privateigentum, das erst den Sklaven und dann die Frau zum Eigentum des Mannes gemacht habe. Im Kapitalismus macht das Privateigentum den Arbeiter und auch die Arbeiterin zum Besitzgegenstand des Kapitalisten. Folglich ist der Kommunismus der einzige Weg der Frauen aus der Abhängigkeit vom Mann und vom Kapitalisten: {{Zitat|1=Solange das Privateigentum weiter besteht, wird alle bürgerliche Frauenrechtlerei nichts an der Tatsache ändern, daß die Frau der breitesten Masse, die Frau des werktätigen Volkes, entweder dank ihre Berufsarbeit ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit vom Mann und von der Familie erlangen kann, aber dann als Ausgebeutete auf Grund der Klassengegensätze unter die Ausbeutung und Knechtschaft eines Kapitalisten und unter die Knechtschaft der ganzen kapitalistischen Gesellschaft gerät, oder aber daß sie als Weib wirtschaftlich abhängig bleibt von der ganzen Familie. [...] Nur die kommunistische Gesellschaft eröffnet auch der Frau als Gleichtberechtigter, Gleichverpflichtender den Weg in die gesellschaftliche Wirtschaft, den Weg zur Betätigung auf allen Gebieten der gesellschaftlichen Kultur.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;Zetkin in: Die kommunistische Revolution und die Befreiung der Frauen, S.106.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Auf Grund dessen muss das Ziel der proletarischen Frauenbewegung die Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau des Kommunismus sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht auch Reformen zur unmittelbaren Verbesserung der Lage der Frauen erkämpft werden sollen, z.B. die Durchsetzung des allgemeinen Wahlrechts, das gleiche Recht auf Bildung, die gleiche Entlohnung von Frauen etc. Zektin sprach sich auch scharf dagegen aus, die Werktätigkeit von Frauen zu reduzieren oder zu unterbinden. Sie sprach sich für die Frauenarbeit aus, um Frauen die wirtschaftliche Unabhängigkeit von ihren Familien und Ehemännern zu ermöglichen. Sie betrachtete es jedoch aus unerlässlichen Schritt, dass die Arbeiterinnen gegen ihre Ausbeutung durch den Kapitalisten kämpfen. In diesem Kampf sei der gemeinsame Zusammenschluss von Arbeiter und Arbeiterinnen, proletarischen Männern und Frauen, notwendige Voraussetzung. Zetkin sprach sich gegen eine Sondervereinigung von Frauen mit Kampf gegen die eigenen Männer aus:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die proletarische Frauenbewegung versuchte einen internationalen Zusammenhang zu schaffen. Im August 1907 wurde auf einer Konferenz in Stuttgart eine eigene sozialistische, internationale Frauenorganisation gebildet: das ''Internationale Sozialistische Frauensekretariat'' (später: ''Sozialistische Fraueninternationale'', engl. ''Socialist International Women'', SIW) mit 58 weiblichen Deligierten aus 15 europäischen Ländern. Das SIW mit der Vorsitzenden Zetkin veranstaltete in den Folgejahren Konferenzen zum Thema der Frauenfrage. 1910 wurde auf der Konferenz in Kopenhagen der alljährliche internationale Frauentag beschlossen. In diesen Zusammenhang wurden v.a. von Zetkin wichtige Prinzipien von proletarischer Frauenarbeit aufgestellt, die in der kommunistischen Bewegung diskutiert wurden. Das Ziel war der Aufbau einer starken und revolutionären Frauenbewegung zur Durchsetzung und Aufbau der sozialistischen Gesellschaft. Dies liegt in der Annahme begründet, dass die vollkommene Befreiung der Frau nur durch den Sturz des Kapitalismus und den Aufbau des Kommunismus möglich sei. Ursache der Frauenunterdrückung liege im Privateigentum, das erst den Sklaven und dann die Frau zum Eigentum des Mannes gemacht habe. 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		<author><name>Albrecht</name></author>
		
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		<title>Albrecht: Dissens erstellt</title>
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		<updated>2019-10-30T18:52:57Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l78&quot; &gt;Zeile 78:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|1=Die SAV tritt innerhalb der Gewerkschaften, Bewegungen und der Partei DIE LINKE dafür ein, dass der Kampf gegen neoliberale Politik mit dem Kampf gegen Frauenunterdrückung verbunden wird und dafür ein gemeinsamer Kampf von Arbeitern und Arbeiterinnen nötig ist.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;SAV: https://www.sozialismus.info/2010/03/13580/ &amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|1=Die SAV tritt innerhalb der Gewerkschaften, Bewegungen und der Partei DIE LINKE dafür ein, dass der Kampf gegen neoliberale Politik mit dem Kampf gegen Frauenunterdrückung verbunden wird und dafür ein gemeinsamer Kampf von Arbeitern und Arbeiterinnen nötig ist.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;SAV: https://www.sozialismus.info/2010/03/13580/ &amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diesen Positionen entgegen spricht sich die KKE für eine von der kommunistischen Partei formulierte Massenarbeit unter den Frauen aus, die jedoch erst noch entwickelt werden muss. Die Kommunistinnen der KKE sind jedoch seit einigen Jahren bereits in der OGE (''Greeks Women´s Federation'') aktiv. Bellou schreibt dazu:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diesen Positionen entgegen spricht sich die KKE für eine von der kommunistischen Partei formulierte Massenarbeit unter den Frauen aus, die jedoch erst noch entwickelt werden muss. Die Kommunistinnen der KKE sind jedoch seit einigen Jahren bereits in der OGE (''Greeks Women´s Federation'') aktiv. Bellou schreibt dazu:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|1=Die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, ist, dass die radikale Frauenbewegung notwendig ist, um die Beteiligung von Frauen an den sozialen Kämpfen zu erhöhen. Sie kann zu ihrer Beteiligung an der Arbeits- und Gewerkschaftsbewegung beitragen, weil sie vor allem zur Spezialisierung von Forderungen beitragen kann, die den Bedürfnissen von Frauen der Arbeiterklasse entsprechen. Das Gleiche gilt für selbständige Frauen, Bauern und ihren gemeinsamen Kampf im Rahmen des Volksbündnisses. [...] Es ist ein Thema für kommunistische Frauen, die Beziehung zwischen der Partei und der Bewegung zu verstehen, um bei der Überwindung von Problemen wie ‚wo sollten Frauen organisiert werden, im Frauenverband, in der Gewerkschaft oder in der Partei‘ zu helfen?|2=&amp;lt;ref&amp;gt; Bellou,Eleni; https://www.iccr.gr/en/news/The-class-character-of-the-women-question-and-its-development.-The-responsibilities-of-the-CPs-for-the-emancipation-of-women/ Übersetzung KO.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|1=Die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, ist, dass die radikale Frauenbewegung notwendig ist, um die Beteiligung von Frauen an den sozialen Kämpfen zu erhöhen. Sie kann zu ihrer Beteiligung an der Arbeits- und Gewerkschaftsbewegung beitragen, weil sie vor allem zur Spezialisierung von Forderungen beitragen kann, die den Bedürfnissen von Frauen der Arbeiterklasse entsprechen. Das Gleiche gilt für selbständige Frauen, Bauern und ihren gemeinsamen Kampf im Rahmen des Volksbündnisses. [...] Es ist ein Thema für kommunistische Frauen, die Beziehung zwischen der Partei und der Bewegung zu verstehen, um bei der Überwindung von Problemen wie ‚wo sollten Frauen organisiert werden, im Frauenverband, in der Gewerkschaft oder in der Partei‘ zu helfen?|2=&amp;lt;ref&amp;gt;Bellou, Eleni; https://www.iccr.gr/en/news/The-class-character-of-the-women-question-and-its-development.-The-responsibilities-of-the-CPs-for-the-emancipation-of-women/ Übersetzung KO.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|1=Die Unklarheiten über die Notwendigkeit und den Inhalt der speziellen Parteiarbeit bei den Frauen und der Aktivität der Kommunistinnen in der radikalen Frauenbewegung müssen unter der Verantwortung der leitenden Organe überwunden werden. Diese Frage betrifft vor allem die Funktionärinnen, die ihre eigene Lebenshaltung verallgemeinern und dabei die frauenspezifischen objektiven Schwierigkeiten, die die politische und soziale Aktivität der Frauen, sogar auch einiger Mitglieder der Partei und der KNE einschränken, unterschätzen. Das Verständnis für das Wesen der Frauenfrage ist erforderlich, um der Notwendigkeit der Entwicklung der Bewegung für die Gleichberechtigung und die Emanzipation der Frauen aus der Arbeiterklasse und den anderen Volksschichten bewusst zu werden. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Fähigkeit aller Parteimitglieder zu erweitern, Frauen, Arbeiterinnen, Angestellte, arbeitslose Frauen, Selbstständige, Bäuerinnen, junge Werktätige, Mütter, Studentinnen, Migrantinnen, Rentnerinnen, aber auch vom Arbeitsprozess ausgeschlossene Frauen, beispielsweise die Hausfrauen, zu erreichen. Ziel bleibt die Verbesserung des Anteils der Frauen unter den Parteimitgliedern, der heute weder dem Frauenanteil an der Gesamtbevölkerung, noch an der erwerbstätigen Frauenbevölkerung entspricht. Dieses Ziel muss bestimmte Bezirksparteiorganisationen ganz besonders beschäftigen, bei denen die Zusammensetzung, was den Frauenanteil betrifft, weit unter dem Landesdurchschnitt liegt.|2=&amp;lt;ref&amp;gt; KKE: http://de.kke.gr/de/articles/POLITISCHER-BESCHLUSS-DES-20-PARTEITAGES-DER-KKE/ &amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;== Bezug zu den Grundannahmen und Programmatischen Thesen ==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;In den Programmatischen Thesen und Grundannahmen spiegelt sich der materialistische Blick auf Frauenunterdrückung wider. Die unterdrückte Stellung der Frau wird ursächlich nicht mit einer natürlich stärkeren Stellung des Mannes oder an sich patriarchalen Gesellschaft erklärt, sondern mit der Entstehung des Privateigentums an Produktionsmitteln: {{Zitat|1=Im Kapitalismus werden die Frauen der Arbeiterklasse doppelt unterdrückt – als Frauen und als Arbeiterinnen. Arbeitende Frauen werden auch heute noch fast überall verschärft ausgebeutet, ökonomisch und sozial benachteiligt, sie werden neben der Lohnarbeit zur unbezahlten Reproduktionsarbeit verdammt, sie genießen oft nicht die gleichen Rechte und ihre besonderen Bedürfnisse werden vom bürgerlichen Staat nicht befriedigt. [...] In der Urgesellschaft gab es keine Unterdrückung der Frau. Diese ging erst aus dem Privateigentum an Produktionsmitteln hervor und lässt sich nur überwinden, indem dieses abgeschafft wird. Der Sozialismus als eine Gesellschaft, die nicht auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln basiert, ist die Voraussetzung für die Befreiung der Frau.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;KO: Programmatische Thesen, 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Engels schrieb dazu:&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|1=Sie war die erste Familienform, die nicht auf natürliche, sondern auf ökonomische Bedingungen gegründet war, nämlich auf den Sieg des Privateigentums über das ursprüngliche naturwüchsige Gemeineigentum. Herrschaft des Mannes in der Familie und Erzeugung von Kindern, die nur die seinigen sein konnten und die zu Erben seines Reichtums bestimmt waren – das allein waren die von den Griechen unumwunden ausgesprochenen ausschließlichen Zwecke der Einzelehe. [...] Der erste Klassengegensatz, der in der Geschichte auftritt, fällt zusammen mit der Entwicklung des Antagonismus von Mann und Weib in der Einzelehe, und die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche. Die Einzelehe war ein großer geschichtlicher Fortschritt, aber zugleich eröffnet sie neben der Sklaverei und dem Privatreichtum eine bis heute dauernde Epoche, in der jeder Fortschritt zugleich ein relativer Rückschritt, in dem das Wohl und die Entwicklung der einen sich durchsetzt durch das Wehe und die Zurückdrängung der anderen.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;Engels, Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats, S.196-202&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Gleichzeitig wird jedoch nicht behauptet, dass die Abschaffung des Privateigentums die automatische Gleichbehandlung der Frauen bedeutete. Dazu sei auch ein ideologischer Kampf gegen alte Vorstellung nötig.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|1=Die aus den vorherigen Gesellschaftsformationen mitgebrachten Einstellungen, Ideologien und Gewohnheiten können auf dieser Grundlage zurückgedrängt werden, wobei dies auch ein bewusster und aktiver Kampf sein muss.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;KO: Programmatische Thesen, 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|1=Gleichheit vor dem Gesetz ist noch nicht Gleichheit im Leben. Die werktätige Frau muß sich nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch im Leben die Gleichberechtigung mit dem Mann erobert. Zu diesem Zweck ist es notwendig, daß die werktätigen Frauen immer stärker an der Verwaltung der öffentlichen Einrichtungen und an der Verwaltung des Staates mitwirken. Durch diese Mitarbeit werden die Frauen ihre Kenntnisse rasch erweitern und die Männer einholen.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;Lenin, Werke Band 30, S.362.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Als weitere Aufgabe der proletarischen Frauenbewegung wird ihre Abgrenzung zur bürgerlichen Frauenbewegung verstanden, die den Klassenstandpunkt verwischt und damit eine Sicherung der bürgerlichen, kapitalistischen Verhältnisse bewirkt. Prämisse sollte daher der Aufbau einer eigenen starken und revolutionären Frauenbewegung sein, die sich in Theorie und Praxis von der bürgerlichen Frauenbewegung abwendet. Das Gewinnen der Frauenmassen für die Durchsetzung und den Aufbau des Sozialismus wird jedoch als unerlässlich angesehen:&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|1=Die Bewegung der kämpfenden Frauen der Arbeiterklasse ist ein zentraler Teil unserer Bewegung und ein wichtiger Bezugspunkt unserer Theorie und Praxis. Wir bekämpfen auch heute schon die ökonomische Benachteiligung von Frauen und die aus ihr resultierenden Formen der Frauenfeindlichkeit. Die vielfältigen Formen des bürgerlichen Feminismus behandeln die Frauenfrage hingegen entweder ganz losgelöst von der Klassenfrage oder, indem sie unvermittelt neben die Klassenfrage und auf dieselbe Ebene wie diese gestellt wird&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Dies gilt auch für diverse verklärende ‚postmoderne‘ Theorien, welche die Unterdrückung der Frau lediglich auf der Ebene von individuellen Einstellungen, als ein von Männern ausgehendes Problem oder eine Frage von Rollen-Zuschreibungen, ‚Kultur‘ oder Ideologie betrachten, ohne dabei die materielle Basis dieser Unterdrückung zu beachten. Das reale Verhältnis von Geschlechter- und Klassenfrage wird damit verwischt und der Kampf für die Befreiung der Frau behindert. Der Kampf gegen diese Ideologien gehört damit ebenfalls zum Kampf um die Befreiung der Frau und ist eine Aufgabe der Arbeiterbewegung.|2=&amp;lt;ref&amp;gt;KO: Programmatische Thesen, 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;== Wie wollen wir den Dissens klären? ==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Es fallen verschiedene Aufgaben an, um den Dissens zu klären und eine einheitliche theoretische und praktische Ausrichtung der Frauenfrage zu finden. Dazu zählt eine gründliche Herausarbeitung der Trennungslinie zwischen der modernen proletarischen und bürgerlichen Frauenbewegung. Es muss geklärt werden, in welchen Strukturen und Theorien Vertreter der beiden zu finden sind. Es muss klarer herausgearbeitet werden, inwiefern der aktuelle bürgerliche Feminismus das bürgerliche Herrschaftssystem stabilisiert und damit der wirklichen Befreiung aller Frauen entgegensteht. Außerdem müssten die Theorien des sog. Sozialistischen Feminismus (Lise Vogel, Frigga Haug)&amp;#160; geprüft werden und eine Position dazu gefunden werden. In diesem Zusammenhang muss auch eine Position zum häufig auftretenden Vorwurf, dass die Frauenfrage nur als&amp;#160; Nebenwiderspruch im Kapitalismus aufgefasst würde, gefunden werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig eine Position zur These des Patriachats als ältester Unterdrückungsform zu finden.&amp;#160; Außerdem ist es notwendig, die aktuelle (nationale wie internationale) Lage von Frauen zu analysieren. Seit der Entstehung der historischen Frauenbewegung hat sich die Lage von Frauen verändert, so ist z.B. das allgemeine Wahlrecht durchgesetzt. Die Unterdrückung von Frauen ist jedoch auch heute noch aktuell und müsste genauer bestimmt werden. Daraus sollten entsprechende Forderungen herausgearbeitet werden und passende Organisations-, Agitations- und Propagandaformen unter den Frauenmassen entwickelt werden. Dabei müsste geprüft werden, ob separate Frauenorganisationen in der Massenarbeit notwendig sind und wie diese ggf. aussehen könnten. Außerdem muss erörtert werden, wie sich die kommunistische Partei heute zu bereits vorhandenen Frauenorganisationen verhalten solle. Dazu sollten noch einmal die unterschiedlichen historischen Organisationsformen und theoretischen Positionen der kommunistischen Frauenarbeit, z.B. in Deutschland und der Sowjetunion, genauer betrachtet werden. Außerdem muss erarbeitet werden, wie die Solidarität der Arbeiter mit den Arbeiterinnen im gemeinsamen Kampf für den Sozialismus heute aussehen kann. Es ist wichtig, Praxisformen zu entwickeln, die die konkreten Probleme von Frauen aufgreifen (z.B. Teilzeitarbeit, niedrigerer Lohn, Kindererziehung, Gewalt gegen Frauen), diese jedoch nicht im ausschließlichen Kampf gegen die männliche Dominanz auflösen, sondern eine Überwindung des Kapitalismus als notwendig ansehen.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;== Literatur ==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* Bebel, August; Die Frau und der Sozialismus, Jazzybee Verlag.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* Dokumente von Marx, Engels, Lenin, Stalin, der Kommunistischen Internationale, Zetkin; Die kommunistische Revolution und die Befreiung der Frauen; Verlag Olga Benario und Herbert Baum, 1997.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;* Prof. Dr. sc. Müller, Joachim (Hrsg.); Dokumente der revolutionären Arbeiterbewegung zur Frauenfrage 1848-1974, Verlag für die Frau DDR Leipzig, 1975.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Albrecht am 30. Oktober 2019 um 18:38 Uhr</title>
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		<updated>2019-10-30T18:38:32Z</updated>

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